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20 Jahre und noch immer «crazy»

01 April 2018 - Am 1. April kann Mikron Tool auf 20 Jahre Erfolg zurückblicken

Eingebettet in die Mikron Gruppe - bekannt vor allem als Hersteller von Transfer- und Automatisierungssystemen - hat sich Mikron Tool in den 20 Jahren seit ihrer Gründung einen sicheren Platz in der Welt der Präzisionswerkzeuge geschaffen. Heute ist der Tessiner Werkzeugspezialist dank seinen «verrückten» Entwicklungen einer der Leader in der Entwicklung und Herstellung von kleinen Hartmetallwerkzeugen für schwer zerspanbare Materialien.

Starten mit fundiertem Know-how

Angefangen hat die Tradition der Werkzeugherstellung lange vor der Gründung einer eigenständigen Firma. Um seine Maschinenkunden optimal bedienen zu können, hatte Mikron eine werkseigene Werkzeugabteilung, wo die passenden Sonderwerkzeuge hergestellt und mit den Transfermaschinen als schlüsselfertige Lösung an den Kunden geliefert wurden. So entstand eine Kultur rund um die Werkzeugfertigung und auf diese konnte bei der Gründung 1998 aufgebaut werden. Am 1. April 1998 war es soweit. Herr Schnyder startete mit seiner Mannschaft von ca. 30 Mitarbeitern durch. Waren es zu Beginn noch ausschliesslich Sonderanfertigungen für einen begrenzten Kundenstamm, kam bereits im folgenden Jahr ein erstes «Standard» Produkt für kleine Durchmesser auf den Markt: CrazyDrill Steel. Dieses tatsächlich verrückte Werkzeug revolutionierte die bis anhin sehr konservative Bohrwelt mit Bohrleistungen, welche alle bisher erreichten Werte um ein Vielfaches übertrafen. Entsprechend waren die Rückmeldungen: Dutzende von Anfragen und Bestellungen Tag für Tag.

Konstante Innovationen bringen konstantes Wachstum

Auf den ersten CrazyDrill-Bohrer folgen in den nächsten Jahren neue, nicht weniger verrückte und einzigartige Produkte. Immer blieb dabei der Fokus auf den kleinen Durchmessern, zuerst bis 3 mm, in einem zweiten Schritt bis 6 mm. Doch schon bald war klar, dass bei der Bearbeitung von vielen Materialien die Geometrie alleine nicht eine hohe Prozesssicherheit gewährleisten konnte. So wurde das Thema Kühlung schon bald zu einem zentralen Faktor bei der Entwicklung, kein einfaches Unterfangen bei Durchmessern unter 3 mm. Während es in den ersten 10 Jahren ausschliesslich ums Thema Bohren ging, folgten 2009 die ersten Fräswerkzeuge. Den definitiven Durchbruch in die angepeilte Richtung gelang mit einem neuen Kühlsystem für kleinste Durchmesser, dank welchem auch rost- und hitzebeständige Materialien effizient zerspant werden konnten. Belohnt wurde das Team 2012 und 2014 für seine einzigartigen Entwicklungen mit dem Gewinn von zwei Prodex Awards anlässlich der Messe in Basel für zwei der neuen und auch patentierten Produkte. Nach 20 Jahren sind es nun bereits gegen 60 einzelne Produkte, die ab Lager in diversen Ausführungen angeboten werden. Der Bestellungseingang hat sich versechsfacht, genauso wie die Anzahl der beschäftigten Personen. Ein Wachstum, dass sich über die ganzen Jahre hindurch regelmässig entwickelt hat, sieht man einmal von den Krisenjahren 2009 und 2010 ab.

International aufgestellt

1998 waren es knapp 30 Personen, die aus Agno (Tessin, Schweiz) «die Welt belieferten». Um die Kunden im europäischen Raum schneller und einfacher bedienen zu können, kam 2002 ein zweites Standbein in Deutschland dazu, vor allem gedacht als Servicezenter für das Nachschleifen der abgenützten Werkzeuge. Heute werden alle Werkzeuge an diesen beiden Standorten gefertigt, mit identischen Produktionsmitteln, Messgeräten und Herstellungsprozessen. Seit 2005 ist in den USA eine Verkaufsorganisation mit technischer Unterstützung für den ganzen amerikanischen Kontinent im Einsatz und seit 2012 steht den asiatischen Kunden in Shanghai ebenfalls ein technisch kompetentes Team zur Verfügung, ein Netz von lokalen Vertretern für den chinesischen Markt wird zurzeit ausgebaut. Dazu kommen rund um den Globus noch viele Vertretungen, die ebenfalls mit den «crazy» Produkten unterwegs sind.

Eine klare Vision vor Augen

Den anhaltenden Erfolg erklärt Herr Schnyder, Geschäftsführer seit der Gründung und heute der Verantwortliche für das ganze Werkzeuggeschäft innerhalb der Mikron Gruppe, mit einem entscheidenden Faktor: «Wir haben eine klare Vision, wir wissen, wo wir in den nächsten Jahren hinwollen. Das gibt uns Energie und Zielstrebigkeit, wir riskieren nicht, uns in unterschiedlichsten Bereichen zu verzetteln.» So ist ein erklärtes Ziel, sich als Leader im Zerspanen von rostfreien Stählen und nickelbasierten Legierungen zu etablieren. «Im Fokus unseres Interesses liegen die damit verbunden Industrien wie die Medizintechnik, die Flugzeug- und Automobilindustrie, die Energieerzeugung oder auch die Uhrenindustrie. Wir arbeiten bereits intensiv mit verschiedenen Partnern zusammen. Die Erfahrungen aus den gemeinsamen Projekten bringen uns jedes Mal einen Schritt weiter und zeigen uns manchmal auch die Grenzen des Machbaren. Und genau das ist es, was uns reizt: die Grenzen auszureizen, neue «crazy» Wege zu gehen und dem Kunden Lösungen anzubieten, die ihm deutliche Vorteile bringen. Wir leben in einer Zeit, wo sich vieles in kurzer Zeit verändert. Teile werden kleiner, Materialien werden anspruchsvoller, Bearbeitungen komplexer. Da wollen wir unseren Beitrag leisten, indem wir mit den Tendenzen gehen und den Kunden immer die bestmögliche Lösung anbieten. So macht denn das Geschäft mit spezifischen Ausführungen nach wie vor etwa 50% unseres Umsatzes aus. Vieles ist eben nach wie vor nicht mit einem Standardangebot optimal abzudecken.»

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